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Konservative Behandlung

Fuß- und Sprunggelenkchirurgie

Konservative Behandlung – schematische Illustration
Konservative Behandlung – schematische Darstellung
Einlagen, Schuhzurichtung und Orthesen

Ein großer Teil der Fußbeschwerden lässt sich durch eine gezielte Versorgung deutlich bessern – vorausgesetzt, sie ist auf den Befund abgestimmt. Wir verordnen nicht pauschal, sondern legen fest, was die Versorgung leisten soll: entlasten, korrigieren, stützen oder das Abrollen erleichtern. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit Orthopädietechnik und Orthopädieschuhtechnik.

Physiotherapie und Trainingstherapie

Gezieltes Training ist bei Instabilität, Sehnenerkrankungen und nach Operationen ein wesentlicher Teil der Behandlung. Bei Sehnenbeschwerden ist exzentrisches Training gut belegt und braucht Konsequenz über mehrere Monate. Wir geben die Richtung vor und stimmen uns mit den behandelnden Praxen ab.

Infiltrationen

Gezielte Injektionen dienen zwei Zwecken: der Schmerzbehandlung und der Klärung, welche Struktur die Beschwerden tatsächlich verursacht. Gerade bei mehreren möglichen Schmerzquellen am Rückfuß ist die diagnostische Infiltration ein wichtiges Instrument der Operationsplanung. Bei kleinen Gelenken und dicht beieinanderliegenden Strukturen setzen wir die Injektion unter Ultraschallkontrolle.

Stoßwellentherapie

Bei Ansatzbeschwerden an Achillessehne und Plantarfaszie sowie bei Sehnenerkrankungen im Verlauf ist die Stoßwellentherapie eine etablierte Behandlung. Sie wird in mehreren Sitzungen durchgeführt und wird mit einem individuell abgestimmten Dehnungs- und Trainingsprogramm kombiniert.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure kann bei beginnender bis mittelgradiger Arthrose – etwa am Großzehengrundgelenk oder am oberen Sprunggelenk – die Gleitfähigkeit im Gelenk verbessern und Beschwerden über einen begrenzten Zeitraum lindern. Sie ersetzt keine Korrektur einer Fehlstellung. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, wird individuell beurteilt; ein Behandlungserfolg ist nicht sicher vorherzusagen.

ACP (autologes konditioniertes Plasma)

Beim ACP wird aus einer kleinen Menge Ihres eigenen Blutes ein Konzentrat körpereigener Wachstumsfaktoren gewonnen und gezielt an die betroffene Stelle gespritzt. Wir setzen es vor allem bei Sehnenerkrankungen und bei Knorpelschäden ein, wenn die üblichen konservativen Maßnahmen nicht ausreichend geholfen haben.

Hyaluronsäure und ACP sind bei den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel Selbstzahlerleistungen.