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Injektion bei Gelenkbeschwerden

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Sie bindet Wasser und trägt zu deren schmierenden und stoßdämpfenden Eigenschaften bei. Bei der Behandlung wird ein Hyaluronsäurepräparat in das betroffene Gelenk injiziert.

Einsatz und Behandlungsziel

Bei Arthrose können sich Zusammensetzung und Eigenschaften der Gelenkflüssigkeit verändern. Die Injektion soll diese Eigenschaften ergänzen. Das Behandlungsziel ist, Schmerzen und Steifigkeit zu vermindern und Bewegung im Alltag zu erleichtern. Ob die Behandlung infrage kommt, hängt vom Arthrosebefund und den bisherigen Maßnahmen ab.

So läuft die Behandlung ab

Nach Untersuchung des Gelenks wird das Präparat unter sterilen Bedingungen injiziert. Anzahl und Abstand der Anwendungen richten sich nach dem Präparat und dem individuellen Behandlungsplan. Ein angepasstes Bewegungs- und Trainingsprogramm begleitet die Behandlung.

Verträglichkeit und mögliche Risiken

Möglich sind vorübergehende Schmerzen, Schwellungen und entzündliche Reaktionen. Bei jeder Gelenkinjektion besteht außerdem ein seltenes, aber ernst zu nehmendes Infektionsrisiko.

Privatärztliche Leistungen werden nach GOÄ abgerechnet. Über die vorgesehenen Leistungen und voraussichtlichen Kosten informieren wir Sie vor der Behandlung.