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Eigenblutbehandlung

PRP / ACP

Bei der PRP-Therapie wird aufbereitetes eigenes Blut zur Behandlung von Gelenk- und ausgewählten Sehnenbeschwerden eingesetzt.

Was ist PRP?

PRP bedeutet „plättchenreiches Plasma“. Blutplättchen enthalten Botenstoffe, darunter Wachstumsfaktoren, die an körpereigenen Reparaturprozessen beteiligt sind. Die Behandlung nutzt ein Konzentrat dieser Blutbestandteile. ACP ist eine spezielle Form der PRP-Aufbereitung.

Wann kommt die Behandlung infrage?

Ein Schwerpunkt ist die schmerzhafte Kniearthrose. Ziel ist, Schmerzen zu lindern und die Belastbarkeit im Alltag zu verbessern. PRP kann als Ergänzung erwogen werden, wenn andere geeignete Maßnahmen nicht ausreichend helfen oder nicht infrage kommen.

Bei länger bestehenden Sehnenbeschwerden hängt die Eignung besonders von der betroffenen Sehne und dem genauen Befund ab.

Die Behandlung in drei Schritten

01 · Blutentnahme
Eine kleine Menge Blut wird aus einer Armvene entnommen.

02 · Aufbereitung
Eine Zentrifuge trennt die Blutbestandteile. Das plättchenreiche Plasma wird für die Behandlung gewonnen.

03 · Injektion
Das Plasma wird unter sterilen Bedingungen in die vorgesehene Region injiziert. Die weitere Belastung und mögliche Folgetermine werden individuell besprochen.

Die Behandlung wird auf Ihren Befund und Ihre Belastungsziele abgestimmt und mit einem passenden Bewegungsprogramm kombiniert.

Verträglichkeit und Vorbereitung

Vorübergehende Schmerzen oder Schwellungen sind möglich. Wie bei anderen Injektionen bestehen unter anderem Blutungs- und Infektionsrisiken. Medikamente und Begleiterkrankungen werden vorab besprochen.

Bitte nennen Sie Ihre Medikamente und ändern Sie deren Einnahme nicht eigenständig. Empfehlungen zu Sport und Belastung richten sich nach der behandelten Region.

Privat- und Selbstzahlerleistung · Abrechnung nach GOÄ. Die vorgesehenen Leistungen und voraussichtlichen Kosten besprechen wir vor der Behandlung.