SCHULTERCHIRURGIE
Schulterarthrose und Schulterprothese
Bei fortgeschrittener Arthrose des Schultergelenks stehen zunächst konservative Behandlungsmöglichkeiten im Vordergrund. Bei anhaltenden Schmerzen und zunehmendem Funktionsverlust kann der künstliche Gelenkersatz eine geeignete Therapieoption darstellen.

Wann kommt ein künstliches Schultergelenk infrage?
Entscheidend ist nicht allein der Verschleißbefund. Anhaltende Schmerzen, die Einschränkung im Alltag und die bisherigen konservativen Behandlungen werden gemeinsam beurteilt. Die Auswahl eines Gelenkersatzes richtet sich nach der Gelenk- und Sehnensituation.
Behandlungsmöglichkeiten
Abhängig von Gelenksituation, Knochenqualität und Zustand der Rotatorenmanschette kommen unterschiedliche Prothesenkonzepte zum Einsatz, insbesondere die anatomische oder inverse Schulterendoprothese. Bei entsprechender Indikation werden auch ausgewählte Revisionseingriffe nach vorausgegangener Schulterendoprothetik durchgeführt.
Anatomische oder inverse Schulterprothese?
Wir setzen beide Prothesenkonzepte ein. Für die Wahl sind insbesondere Knochenqualität, Gelenksituation und die Funktion der Rotatorenmanschette entscheidend. Bei der inversen Prothese sind Gelenkkopf und Pfanne in ihrer Anordnung vertauscht.
Nachbehandlung gemeinsam planen
Beweglichkeit und Belastung werden nach dem Eingriff schrittweise aufgebaut. Der Plan berücksichtigt das verwendete Prothesenkonzept und die zu schützenden Weichteile. Die persönlichen Vorgaben werden im Behandlungsgespräch festgelegt.
Beratung und nächste Schritte
In der Sprechstunde bei Boris Artzt am Bethanien in Frankfurt am Main besprechen wir Ihren Befund. Bitte bringen Sie vorhandene Arztberichte und Bildaufnahmen mit. Im persönlichen Gespräch besprechen wir die zu erwartenden Vorteile, mögliche Risiken und die erforderliche Nachbehandlung.
Persönliche Patienteninformationen von Boris Artzt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie.
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